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Einige Tipp´s und Abläufe für Interessierte und Neueinsteiger Was brauche ich, um auf der Rennstrecke des 1.MRC e.V. mit zu fahren? Zuerst natürlich ein Modellauto im Maßstab 1:10 (Hersteller egal aber mit Elektroantrieb) Eine Funkfernsteuerung, ein Lenkservo, einen Fahrtenregler, einen Motor, einen Satz Räder, und eine Karosse. Nun gibt es von einigen Herstellern Einsteigersets zu erwerben, die genau diese Komponenten in einem Paket anbieten. Zum Beispiel von Tamiya der TT-01 RTR (Ready to Run). ca. 150€; SC Blast TC von LRP für ca. 130€ Komplettsset (Incl. Funke und Akku)! Dazu wird aber noch ein Fahrakku und ein Ladegerät benötigt. Da gibt es Beispielsweise von Carson ein Ladeset (Einen Fahrakku, Akkus für die Fernsteuerung und ein Ladegerät) ca. 50€ Jetzt steht einem Testlauf auf der Strecke nichts mehr im Wege. Den Fahrakku laden und los gehts. Sicherheitshalber vorher über die Email kontakt_mrc@arcor.de nachfragen, ob z.B. am Wochenende einer vor Ort ist. Um auf unserer Strecke zu fahren, muss man nicht unbedingt Mitglied des Vereins sein. Dafür haben wir eine Gastfahrergebühr von 5€/Tag. Darin ist das Fahren, der Ladestrom und die Benutzung der Druckluftanlage zum Reinigen des Autos enthalten. Auf dem Vereinsgelände angekommen, einfach ein Mitglied des Vereins ansprechen, der einem dann die Örtlichkeiten und Regeln wie Fahrtrichtung und Streckenführung erklärt. Zeitmessanlage Was bei jedem Rennen unbedingt erfasst werden muss, ist die Rundenzeit und Rundenanzahl jedes einzelnen Fahrers. Damit wird bei den Vorläufen (Qualifikation) dann die Startaufstellung zu den Finalläufen ermittelt. Zum Training ist die Zeitmessung auch von Vorteil, um verschiedene Setupmöglichkeiten aus zu testen. Denn wenn sich ein Auto schnell an fühlt, ist man meist langsamer. Man kann aber auch ohne Zeitmessung fahren. Bei uns kommt eine Zeitmessanlage von Mylaps zum Einsatz. In der Strecke ist eine Messschleife eingesetzt, die das vorbei fahrende Fahrzeug mittels eines Transponders erkennt. Eine Software (Race Control 2004) übernimmt dann die Auswertung und Zuordnung der Zeit, Runde und des Fahrers. Jeder Fahrer braucht zu Erfassung einen Transponder. Dieser ist ist Auto verbaut und bezieht die benötigte Versorgungsspannung über einen freien Steckplatz des Empfängers. Jeder Transponder hat eine Weltweit einzige Zahlenfolge. So ein Teil kostet zwischen 70 und 100€. Da vielen Neueinsteigern diese Anschaffung zu teuer ist, haben wir uns im Verein Leihtransponder angeschafft. Die können gegen eine geringe Gebühr (5€/Tag) ausgeliehen werden. Was brauche ich, um bei einem Rennen teil zu nehmen ? Auf unserer Internetseite (mrc-berlin.org) gibt es im oberen Bereich einen Hinweis auf das nächste Rennen in der Region Berlin/Brandenburg. Einen klick darauf und man landet auf der Anmeldeseite für dieses Rennen. Dort kann man sich dann anmelden und seine Klasse auswählen in der man starten möchte. Um Informationen über die einzelnen Rennklassen und den Tagesablauf sowie die Kosten zu erhalten, ist für jede Veranstaltung von jedem Verein eine Ausschreibung erstellt worden. In der sind Informationen enthalten über den Zeitplan, den Ort der Veranstaltung, den Ausrichter, Hotelmöglichkeiten, Imbissversorgung und das Nenngeld. Das Nenngeld ist der Betrag, den der Veranstalter bekommt, um Pokale zu besorgen, die Zeitnahmeanlage zu betreiben und anfallende Unkosten durch die Rennveranstaltung zu begleichen. Die Höhe des Nenngeldes ist bei jedem Veranstalter unterschiedlich. Das liegt zwischen 10-18€ bei Regionalläufen bis hin zu 70€ bei Europameisterschaften. Als erstes muss man sich entscheiden, in welcher Klasse man starten möchte. (Man kann auch in mehreren Klassen starten, muss aber auch dafür mehrere Autos haben.) Auf der Internetseite: www.berlintouringmasters.com ist das Reglement der einzelnen Klassen hinterlegt. Dort ist festgelegt welches Mindestgewicht die Autos fahr fertig haben dürfen, welche Chassis zugelassen sind, welche Karosserieform zulässig ist, Akkuart, Motor und Räder und Untersetzung. Die Untersetzung, welche bei Rookie mit 6,5 angegeben ist, wird wie folgt berechnet. Die interne Untersetzung beträgt 2,438. Also großes Riemenrad geteilt durch kleines Riemenrad. Die Gesamtuntersetzung: Hauptzahnrad / Motorritzel * interne Untersetzung. Man kann sich auch die App RC FDR / Rollout im Playstore runter laden. Wenn bestimmte Räder vorgeschrieben sind, kann man sie meist bei den Veranstaltungen erwerben. So wie bei der BTM. Es taucht immer wieder EFRA auf. Das ist die Europäische Vereinigung Ferngesteuerter Modelle. Nach deren Freigabe (Homologation) richten sich die meisten Rennserien und auch unser Dachverband, der DMC ( Deutscher Minicar Club) . Unter: http://www.efra.ws/rules-regulations/homologation/ kann man sich über Karossen und Akkus (Lipos) informieren. Bei den meisten Rennserien sind nur Akkus erlaubt, die in der EFRA liste stehen. Bei der BTM sind zusätzlich Akkus erlaubt die ein CE Kennzeichen haben, solange sie sich im Hardcase (stabiler Plastikschutz ab Werk) befinden. Wie ist der Rennablauf bei einer Veranstaltung ? Im allgemeinen sollte man früh auf der Strecke sein. Der genaue Zeitplan steht in der Ausschreibung des Veranstalters. Wenn der Veranstalter es nicht angibt, sollte ein Tisch und ein Stuhl mitgebracht werden. Sowie eine Kabeltrommel oder Verteiler. Wenn man seine Platz aufgebaut hat, sollte man erst mal seine Akkus laden. Wenn man Lipos lädt, natürlich im Liposack, wegen Brandschutz. Meist kann man dann trainieren bevor die Fahrerbesprechung ansteht. Dort wird dann festgelegt, wie die Gruppeneinteilung ist, der Zeitplan und andere organisatorische Sachen. Jetzt kommen die Vorläufe. Bei kleineren Veranstaltungen gibt es drei davon. Man startet einzeln gegen die Zeit. Wer am schnellsten ist, der steht beim Finallauf auf Position 1. Von den drei Vorläufen wird der beste gewertet. Wenn man also einen vergeigt ist es nicht so schlimm. Nach einer Mittagspause, meist bei frisch gegrilltem Fleisch und anderen Leckereien, starten die Finalläufe. Dort erfolgt ein Massenstart wie bei der DTM oder Formel 1. Die Läufe dauern alle zwischen 5 und 10 Minuten. Je nach Klasse. Zwischen den Läufen ist immer eine Stunde Zeit um die Akkus zu laden und Reparaturen oder Setupsachen zu machen. Sind die Finalläufe durch, geht es zur Siegerehrung. Wenn man Erfolg hatte geht man mit einer Urkunde oder einem Pokal nach Hause.